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Saisonende nach 88:91 in Berlin

Nach der dritten Halbfinalniederlage ist die Spielzeit für die MHP RIESEN Ludwigsburg beendet. Die Barockstädter unterlagen am Sonntagnachmittag bei ALBA BERLIN mit 88:91.

 

Statistik

Berlin steht dadurch nach 3:0 Siegen im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Für Ludwigsburg bedeutet es das Ende einer überragenden Spielzeit, die am 19. September 2017 mit dem 1. Qualifikationsspiel zur Champions League in Sarajevo begann. Nach der deutlichen Niederlage in Halbfinale 2 zeigten die Barockstädter in Berlin nochmals viel Herz und eine couragierte Leistung. Dwayne Evans war mit 18 Zählern der Topscorer.

„Wir können stolz sein. Uns hatte vor der Saison keiner auf der Rechnung und trotzdem sind wir so weit gekommen!“, schwang im Fazit von Spielmacher Kerron Johnson nach dem Match eine gehörige Portion Stolz auf das Erreichte in der Spielzeit 2017/2018 mit. Johnson steuerte 11 Punkte, 8 Assists und 5 Steals bei. Bei Berlin überzeugte Spencer Butterfield mit 19 Punkten.

Der Start verlief mit 4:15 zunächst nicht vielversprechend, über mehr Druck in der Defense fanden die MHP RIESEN dann aber doch in das Spiel. Jeremy Senglins Dreier zum Viertelende hielt Ludwigsburg auf 23:27 dran. Im zweiten Durchgang eroberten sie schließlich die Führung (33:30). Großen Anteil daran hatte Dwayne Evans, der sich in der Offensive gut in Szene zu setzen wusste. Elf Zähler markierte er bis zur Halbzeit. Ludwigsburg führte mit 43:42.

Nach der Pause folgte ein Nackenschlag, als sich Kerron Johnson bei einer Aktion unter dem Korb am Knöchel verletzte. Johnson zeigte aber Biss: zum Viertelende kam er trotz Verletzung zurück. Nach dem die Dreierquoten auf beiden Seiten lange Zeit unterdurchschnittlich waren, steigerte sich Berlin in diesem Bereich im 3. Viertel. Dank ihrer konstanteren Offensive zogen Hauptstädter davon (57:67 aus Ludwigsburger Sicht).

Im Schlussabschnitt zeigten die MHP RIESEN trotz Müdigkeit viel Moral. Bis auf 83:87 kämpften sie sich heran. In den finalen zwei Minuten sollte es zum Auswärtserfolg aber nicht mehr reichen, wenngleich sie abermals auf drei Zähler verkürzen konnten. Endstand: 88:91.

Viertelstände aus Ludwigsburger Sicht: 23:27, 20:15, 14:25, 31:24

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Evans 18, Cook 15, Peter-McNeilly 14, Waleskowski 12, Johnson 11, Senglin 11, Walkup 4, Thiemann 2, McCray 1, Müller, Koch, Geske n.e.

Punkte ALBA BERLIN: Butterfield 19, Grigonis 16, Clifford 10, Saibou 9, Peno 9, Giffey 8, Sikma 8, Radosavljevic 7, Siva 5, Vargas

Schiedsrichter: Anne Panther, Oliver Krause, Enrico Streit

Zuschauer: 10.387

Die Stimmen zum Spiel:

John Patrick (Head Coach, MHP RIESEN Ludwigsburg): “Nachdem wir in den ersten zwei Spielen Blow-outs hinnehmen mussten, bin ich sehr stolz darauf, wie wir heute reagiert haben. Wir haben jetzt sechs Mal gegen ALBA gespielt und sechs Mal verloren. Auch wenn wir sehr stolz auf unseren dritten Platz sind, müssen wir zugeben, dass ALBA noch besser ist. Kompliment dafür, wie hart – und dabei noch clever und smart – sie spielen. Als Coach ist es sehr schwierig, sich auf sie vorzubereiten, denn sie machen so viel richtig.“

Aito Garcia Reneses (Headcoach, ALBA BERLIN): “Es ist wirklich schwierig, gegen Ludwigsburg zu gewinnen. Sie spielen mit sehr hoher Intensität und großer Ambition. Daher bin ich sehr stolz, dass es uns gelungen ist, sie in dieser Saison in allen sechs Spielen zu besiegen. Sie haben trotz 0:2-Rückstand nicht aufgegeben und uns nichts geschenkt. Wir sind mit dem heutigen Tag in beiden nationalen Wettbewerben ins Finale eingezogen und haben in der NBBL und der JBBL die Meisterschaft geholt. Für die Zukunft sind wir gut aufgestellt.“

Der Spielverlauf: http://www.easycredit-bbl.de/de/n/spielberichte/2017-18/live/2018-05-27-ber-lud/#specialnavi=32

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