Skip to main content

Pokaltraum platzt in Berlin

Der Sprung in das große Pokal-Finalturnier gelingt nicht: durch eine 73:78-Niederlage bei ALBA BERLIN sind die MHP RIESEN Ludwigsburg aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden. Ein schwaches drittes Viertel brachte die Ludwigsburger um die mögliche Teilnahme am easyCredit TOP FOUR 2018.

Ludwigsburg führte in der ersten Halbzeit und auch im Schlussviertel waren die MHP RIESEN mit den Gastgebern auf Augenhöhe. Einzig der dritte Spielabschnitt misslang mit 11:23 Punkten, was die starke Berliner Mannschaft nutzte, um den Verlauf der Partie zu eigenen Gunsten zu drehen.

Topscorer war Adika Peter Mc-Neilly mit 21 Punkten. Für Berlin war Marius Grigonis mit ebenfalls 21 Zählern der beste Punktesammler. Am Ende wurde es nervenaufreibend, doch Ludwigsburg unterlag in einem Pokalkrimi knapp mit 73:78. Dadurch verpasst man die erneute Teilnahme am easyCredit TOP FOUR.

Mit einem ganz starken ersten Viertel sicherten sich die MHP RIESEN dabei zunächst eine gute Ausgangslage für den Pokalnachmittag in der Max-Schmeling-Halle. Einen großen Anteil daran hatte Adika Peter-McNeilly. Der Kanadier rechtfertigte seine Nominierung in die Starting 5 mit 11 Punkten im ersten Durchgang. Ludwigsburg führte 28:20.

So flott es begann, so verbissen wurde es im zweiten Viertel. In einem echten Pokalfight musste sich jeder einzelne Korb nun schwer erarbeitet werden. Berlin machte viel Druck, doch Ludwigsburg blieb weiterhin vorne. Zur Pause lag das Team von Trainer John Patrick mit 42:35 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel liefen die ersten Angriffssequenzen ins Leere. Berlin war zur Stelle und ging mit viel Druck und Energie zu Werke. Das Momentum der Partie kippte, Berlin lag ab Mitte des dritten Viertels schließlich in Führung. Lediglich 11 Punkte gelangen den MHP RIESEN in dieser Phase.

So musste man im Schlussabschnitt einem Rückstand hinterherlaufen. Hier probierten die RIESEN um den agilen Peter-McNeilly alles, doch fehlte ihnen das nötige Fortune im Abschluß. Dabei hatte Peter-McNeilly in den Schlusssekunden noch den Dreier zum möglichen Ausgleich auf der Hand. Doch der Ball drehte sich aus dem Korb. Auf der Gegenseite wirkte Berlin sehr konzentriert und holte sich am Ende den Heimsieg im Pokal und die Qualifikation für das easyCredit TOP FOUR.

Viertelergebnisse aus Ludwigsburger Sicht: 28:20, 14:15, 11:23, 20:20

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Peter-McNeilly 21, Cook 11, Thiemann 11, Walkup 7, Sears 7, Johnson 6, Waleskowski 6, McCray 4, Evans, Geske, Koch

Punkte ALBA BERLIN: Grigonis 21, Saibou 14, Vargas 11, Clifford 10, Sikma 10, Giffey 5, Peno 4, Radosavljevic 2, Schneider 1, Siva, Vasturia, Mattisseck

Schiedsrichter: Moritz Reiter, Toni Rodriguez, Benjamin Barth

Zuschauer: 6.105

Stimme zum Spiel:

Johannes Thiemann (Center, MHP RIESEN Ludwigsburg): „Es war eine gute Atmosphäre und ein intensives Spiel. Leider hatten wir heute das schlechtere Ende auf unserer Seite. Im dritten Viertel haben wir ein wenig geschlafen. Das ist einfach alles sehr ärgerlich.“

Der Spielverlauf:  http://www.easycredit-bbl.de/de/n/spielberichte/2017-18/live/2018-01-21-ber-lud/#specialnavi=32

Zurück