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Einzug ins Viertelfinale trotz Heimniederlage

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben sich trotz einer 74:86-Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg zum zweiten Mal in Serie für das Viertelfinale der Champions League qualifiziert. Der klare Erfolg im Hinspiel mit 25 Punkten Vorsprung reichte dafür aus. Topscorer der RIESEN war Adika Peter-McNeilly mit 18 Punkten.

 

Statistik

Eine durchwachsene zweite Halbzeit und eine Niederlage im Rebound-Duell (26:42) bringt den MHP RIESEN eine 74:86-Heimniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg. Trotzdem steht am Ende der Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Topscorer waren Adika Peter.McNeilly (18) und Elgin Cook (17). Für Oldenburg erzielte Ricky Paulding als bester Werfer 17 Punkten. Im Viertelfinale treffen die MHP RIESEN auf medi bayreuth, die sich gegen Besiktas Istanbul durchsetzten. Das Heimspiel findet am 27. März in der MHP Arena statt, ehe es auswärts am 4. April um den Einzug ins Final Four geht.

Die MHP RIESEN starteten vor 2.129 Zuschauern mit Kerron Johnson, Thomas Walkup, Adika Peter-McNeilly, Adam Waleskowski und Elgin Cook in das Rückspiel des Achtelfinals gegen Oldenburg. Die Barockstädter erwischten einen durchwachsenen Start. 8:12 lautete der Rückstand nach fünf Spielminuten. Dank sieben erzwungener Ballverluste in den ersten zehn Minuten, ging es trotzdem mit einem 18:15 ins zweite Viertel. Dort starteten die Ludwigsburg fulminant mit einem 8:2-Lauf durch einen Dreier von Peter-McNeilly und fünf Punkten durch Walkup. Durch intensive Defense zogen die RIESEN bereits auf zwölf Punkte davon, Oldenburg kämpfte sich bis zur Halbzeit wieder auf 48:46 heran. Zu diesem Zeitpunkt hatte Cook bereits zwölf Punkte erzielt.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine physische und intensive Partie, in der Oldenburg sich einen Vorteil beim Rebound erarbeitete. Durch viele zweite Chancen und erfolgreiche Dreier schnappten sich die Baskets die Führung. Erneut konnten sich die Ludwigsburger auf Dreier von Cook und Peter-McNeilly verlassen, die den Rückstand klein hielten. Maxime De Zeeuw erzielte im dritten Viertel sechs Punkte und verhalf den Gästen zu einer 65:61-Führung.

Im letzten Spielabschnitt keimte bei Oldenburg Hoffnung auf, doch ein krachender Dunk von Justin Sears an der Baseline folgte erneut ein Dreier von Peter-McNeilly. Dadurch glichen die RIESEN das Spiel 6:30 Minuten vor Ende beim Stand von 67:67 wieder aus. Im Anschluss kassierten Walkup und Adam Waleskowski jeweils ihr fünftes Foul. Oldenburg übernahm in der Schlussphase die Kontrolle über das Spiel und gewann 74:86. Durch den klaren 88:63-Erfolg im Hinspiel ziehen die RIESEN trotzdem zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale der Basketball Champions League ein. Das Duell über Hin- und Rückspiel gewann Ludwigsburg mit einem Vorsprung von 13 Zählern.

Viertelergebnisse aus Ludwigsburger Sicht: 18:15, 30:31, 14:19, 12:21

Punkte MHP RIESEN Ludwigsburg: Peter-McNeilly 18, Cook 17, Sears 12, Walkup 10, Waleskowski 9, Johnson 5, Wiley 2, Müller 1, McCray, Koch, Geske, Seric n.e.

Punkte EWE Baskets Oldenburg: Paulding 17, De Zeeuw 16, McConnell 15, Moore 10, Mahalbasic 8, Massenat 8, Schwethelm 6, Tadda 3, Hujic 3, Loesing, Bacak n.e., Wohlrath n.e.

Schiedsrichter: Georgios Poursanidis (Griechenland), Panagiotis Anastopoulos (Griechenland), Saverio Lanzarini (Italien)

Stimmen zum Spiel:


John Patrick (Head Coach, MHP RIESEN Ludwigsburg): „In einem Spiel über 80 Minuten zählt jeder Angriff. Die entscheidende Phase war in den letzten drei Minuten des Hinspiels. Wir haben heute gespielt, um nicht zu verlieren. Kompliment an Oldenburg, sie haben hart gespielt und gut von außen getroffen. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft und wir freuen uns sehr unter den besten Acht zu stehen.“

Adika Peter-McNeilly (Guard, MHP RIESEN Ludwigsburg): „Wir hatten einen guten Start ins Spiel, aber in der zweiten Halbzeit haben wir das Rebound-Duell verloren. Das wird auch der Fokus für die nächste Runde sein.“

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