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Stiftung DeutscheKindersuchthilfe

Die MHP RIESEN Ludwigsburg sind offizieller Botschafter der Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe

Fast 3 Millionen Kinder in Deutschland, 4 Kinder pro Schulklasse, oder jedes 7. Kind, leben mit einem suchtkranken Elternteil zusammen. Die Kinder leben in ständiger Ungewissheit, wie sie ihre Mutter, ihren Vater, oder auch beide vorfinden. Sie sind der Sucht ihrer Eltern meist schutzlos ausgesetzt, erleben sie als unzuverlässig und erfahren, dass es besser ist, nicht mehr zu vertrauen. Sie teilen sich auch niemandem mit, aus Angst, die Familie zu verraten. Sie haben Schuldgefühle wegen der eigenen ambivalenten Gefühle den Eltern gegenüber, übernehmen deren Verantwortung und Aufgaben und nehmen dadurch ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle nicht mehr wahr. Rund 25 Prozent der Kinder aus Suchtfamilien werden selber süchtig. 50 Prozent der Kinder aus Suchtfamilien leiden später unter Ängsten, Depressionen, oder anderen psychischen Störungen.

Zur Stiftung

Die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe hilft Kindern aus suchtbetroffenen Familien. Sie fördert deren individuelle Beratung und Behandlung. An sozialen Brennpunkten unterstützt die Stiftung den Aufbau und Erhalt von Kinder- und Jugendbegegnungsstätten. Zudem fördert sie suchtvorbeugende Projekte.

Die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (dzi).

Stiftungsbetreuer Ralf Mauelshagen:
„Die MHP RIESEN Ludwigsburg gehören seit Jahren zu den besten deutschen Basketballteams. Wir sind glücklich und dankbar, die MHP RIESEN Ludwigsburg als neuen Teambotschafter präsentieren zu dürfen. Wir erhoffen uns durch die Zusammenarbeit, die Öffentlichkeit für die Thematik sensibilisieren zu können und weitere Unterstützer zu gewinnen.

1. Vorsitzender der MHP RIESEN Ludwigsburg, Alexander Reil:
„Beim Basketball und beim Sport allgemein, können Kinder vielfältige Erfahrungen machen, die für ihre Entwicklung bedeutsam sind. Sie lernen soziales Verhalten, entwickeln Teamgeist, erfahren Lob und Anerkennung und können ihre Stärken entwickeln. So bietet der Sport den notwendigen Freiraum, sich nicht nur körperlich zu erproben, sondern auch Beziehungen außerhalb des Elternhauses und der Schule aufzubauen und zu festigen. Das fördert das Selbstvertrauen und kann suchtvorbeugend wirken. Natürlich kann der Sport allein keine Suchtprobleme verhindern. Aber er unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und hilft ihnen, ein selbstbestimmtes, unabhängiges, verantwortungsbewusstes Leben ohne Sucht und Drogen zu führen. Dazu unterstützen wir sehr gern die herausragende Arbeit der Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe“.

www.kindersuchthilfe.de/cacau0.html